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Fortschritt bei Gründungsverfahren für Windenergie
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Düsseldorf/Rostock/Leer, 23.09.2003
Deutsche Bank Gruppe, ARCADIS, GHF / Ventotec und VESTAS planen Offshore-Windpark mit neuartigem Fundament
Umweltverträglichkeitsuntersuchung für Ostsee-Windpark "Ventotec Ost 2" läuft, positiver Bauvorbescheid für Versuchsanlage mit V80 Offshore am 23. September erteilt
35 Kilometer nordöstlich von Rügen soll der Offshore-Windpark "Ventotec Ost 2" mit einer Gesamtkapazität von 600 MW entstehen. Den Projektinitiatoren, dem internationalen Unternehmen für Consulting- und Managementdienstleistungen ARCADIS, dem Emissionshaus GHF Gesellschaft für Handel und Finanz mbH sowie dessen Projektentwickler VENTOTEC GmbH und dem führenden Windenergieanlagenhersteller VESTAS, gelang es bereits jetzt in der Entwicklungsphase, die Deutsche Bank Gruppe als Partner zu gewinnen. Der internationale Finanzdienstleister wird sich mit 50% an diesem beteiligen.
Am 23. September 2003 reichte ein Unternehmenskonsortium, bestehend aus der Deutschen Bank, der GHF / VENTOTEC und ARCADIS die Umweltverträglichkeitsuntersuchungen für "Ventotec Ost 2" beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg ein. Die möglichen Umweltauswirkungen des Windparks werden nun von der Behörde im Rahmen der nach Seeanlagenverordnung obligatorischen Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) untersucht. Für Geschäftsführer Dr. Michael Neumann von ARCADIS ist dieser Schritt ein wichtiger Meilenstein zur Realisierung des Projektes.
Gleichzeitig gab das Konsortium in einer gemeinsamen Erklärung bekannt, dass für "Ventotec Ost 2" ein vollständig neues Gründungskonzept zum Einsatz kommen wird. Helmer Stecker, Geschäftsführer im Segment Windenergie bei der GHF, betont die Vorteile der neuen Technologie: "Wir sind in der Lage, unser Fundament zu 50% der bei herkömmlichen Systemen anfallenden Kosten zu erstellen und durch die komplette Vor-Produktion im Hafen die Bauzeit vor Ort signifikant zu verringern. Mit diesem Konzept kann die Wartung und Reparatur der Offshore-Anlagen erstmals wirtschaftlich dargestellt werden. Das Konzept wurde in den vergangenen 2 Jahren von VESTAS und ARCADIS sowie der GHF / VENTOTEC gemeinsam entwickelt und in einer Simulationsanlage getestet."
Da es sich bei dem Gründungsverfahren um eine völlig neuartige Technologie handelt, steht das Konsortium in einem engen Dialog mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern. Das Küstenland setzt mit seinen Initiativen im Offshore-Bereich auf den Ausbau seiner Technologiekompetenz und die Stärkung regionaler Wachstumspole. Die Landesregierung unterstützt das Konsortium bei der Erprobung der neuen Gründungstechnologie. Die Zulässigkeit der Errichtung einer Versuchsanlage mit einer V80 Offshore innerhalb der 12sm-Zone wurde am 23.09.2003 in einem positiven Bauvorbescheid bestätigt.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Dr.-Ing. Michael Neumann, ARCADIS Consult GmbH, Telefon: 03731/7886-12
E-Mail: m.neumann@arcadis.de
Jutta Oster, Deutsche Bank AG, Telefon: 0211/883-9356
E-Mail: jutta.oster@db.com
Gerhard Isermeyer, Ventotec GmbH, Telefon: 0491/929210
E-Mail: isermeyer@ghf.de
Sonja Voigt, VESTAS Deutschland GmbH, Telefon: 04841/971-307
E-Mail: svgt@vestas.de
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